No One’s Ark
19.06, Opening 18 - 21 pm
20.06, Exhibition 14 - 21 pm, DJ Sets in Schleuse Zwei
21.06, Exhibition 14 - 18 pm
In Bilker Bunker Düsseldorf

When we speak of an ark, many images and stories spring to mind, but so do a number of questions: Who is granted access? What is taken on board, and what is left behind? And perhaps most crucially: Where would the ‘ark’ be heading – if it moves at all? 

When the Ark is conceived as a bunker, or conversely, the bunker as an Ark, our perceptions shift. A subtle tension arises between the ‘bunker’ and the ‘ark’: the bunker remains bound to the sediments of history, whilst the ark is devoted to the designs of indeterminate futures. It may promise escape or salvation, but above all it functions as a fleeting moment in which a polyphony emerges without coalescing into unity. 

Mit Werken von Jeongan Choi, Jini & Hojin, Simon Hönicke, Sihan Chen, Juri Lechthoff, Ahona Mukherjee, Justus Kaufmann, Anna Traskaliková, Sebastian Wilsch, Luca De Marco, Carolin Bodensteiner, Alexandra Sakir, Mila Stoytcheva, Alysha Lahner, Jieun Seo, Duoni Liu, Shinyoung Rhyu, Gabriel Hahner, Yue Cao, Alisa Chunchue, Niels Gössel, Juyoung Lee, Oksana Pyzh Notsun, Caroline Weyers, Kimmy Yonghyuk, 17171717171717, Helin Korkmaz.










In den 1980er Jahren entstand im popkulturellen Diskurs eine neue Sprache. Abseits etablierter Medien entwickelten Zeitschriften wie die 1980 in Köln gegründete SPEX – Musik zur Zeit im DIY-Modus Formen, um anders über Musik und Popkultur zu sprechen. Sie schlugen neue Töne an, die dem Gefühl von Punk und New Wave Ausdruck verliehen und der kulturellen Aufbruchstimmung eine Plattform boten. Neben den einflussreichen Texten zahlreicher Autor:innen trug auch die Fotografie wesentlich zur Herausbildung dieser neuen Sprache bei – und dennoch ist sie bis heute kaum wissenschaftlich untersucht oder künstlerisch reflektiert worden.

Im Rahmen der Kooperation soll nun die visuelle Ebene des (Kölner) Popjournalismus in den Fokus gerückt werden. Gemeinsam mit einer Gruppe Studierender begeben wir uns ab April 2026 auf eine künstlerisch-forschende Spurensuche, die seine Bildgeschichte(n) und -archive nachzeichnet. Zentraler Ausgangspunkt sind die Archivbestände des Fotografen Wolfgang Burats: Gründungsmitglied, Mitherausgeber und einer der ersten Fotografen der SPEX. Wir möchten mit Fotograf:innen und anderen Beteiligten der Zeit sprechen, weitere fotografische Bestände sichtbar machen, Schlaglichter auf einzelne Entwicklungen werfen und in erster Linie Fragen stellen: Wie arbeiteten die Fotograf:innen und wie definierte sich ihre visuelle Autor:innenschaft? Welche fotografischen Ausdrucksformen entwickelten sich, welche (politischen) Haltungen spiegelten sich in ihnen wider und welche Gemeinschaften formten oder festigten sie? Wo befinden sich die Fotografien und Bildarchive heute?

Die Ergebnisse dieser Spurensuche werden als Momentaufnahme und Zwischenstand in einer Ausstellung zum Photoszene-Festival im Mai 2027 präsentiert.


PROJEKTGRUPPE KUNSTHOCHSCHULE FÜR MEDIEN KÖLN


Die Projektgruppe bestehend aus Yue Cao, Jeanne van Eeden, Heike Geltsch, Lukas Jantschek, Thea Kleinhempel, Shinyoung Rhy, Caroline Weyers und Farah Wind sowie Konstantin Butz und Andreas Langfeld von der Kunsthochschule für Medien Köln und Daria Bona, Heide Häusler und Antonia Pečavar von der Internationalen Photoszene Köln wird sich in den kommenden Monaten auf eine gemeinsame Spurensuche begeben, die die visuelle Ebene des Kölner Popjournalismus in den Fokus rückt und die seine Bildgeschichte(n) und -archive nachzeichnet.

Das Projekt ist Teil des Programms Artist Meets Archive #5 der Internationalen Photoszene Köln, gefördert durch die Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW, die Sparkassen Kulturstiftung Rheinland und die Sparkasse KölnBonn.











Diese Kunst+Kind-Führung widmet sich den vielfältigen Frauenbildern des 17. Jahrhunderts zwischen Ideal, Alltag und Inszenierung. Anhand ausgewählter Werke aus der niederländischen und barocken Malerei wird sichtbar, wie Frauen als Trägerinnen von Tugend, Status und Schönheit dargestellt wurden. Dabei reicht das Spektrum von repräsentativen Porträts über intime Interieurs bis hin zu erzählerischen Szenen wie „Bathseba im Bade“.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Frage, inwiefern diese Darstellungen gesellschaftliche Erwartungen widerspiegeln und zugleich hinterfragen. Die Führung lädt dazu ein, den Blick auf Weiblichkeit als kulturelle Konstruktion zu schärfen und historische Bildmuster kritisch zu reflektieren. So eröffnet sich ein facettenreicher Zugang zu einer Epoche, in der Kunst und Gesellschaft eng miteinander verflochten waren.

KUNST+KIND bietet jungen Eltern mit Babys im ersten Lebensjahr die Gelegenheit, an jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat um 11:00 Uhr für 45 Minuten den Babyalltag hinter sich zu lassen.












“CALL FOR LOCAL ARTISTS - ZWISCHEN AUSSTELLUNG UND ATELIER”

29. - 31. Mai 2026, Q18 - Quartier am Hafen


“Call for local artists - Zwischen Ausstellung und Atelier” ist eine Präsentation, die aus dem gleichnamigen Open Call der Photoszene Köln und eye got space hervorging. Hier konnten sich zwischen März und April 2026 lokale Fotograf:innen und Künstler:innen um einen Studio Visit bewerben. Die Studio Visits sind ein Format der Photoszene, das eine vielfältige Künstler:innenszene, die mit dem Medium Fotografie arbeitet und experimentiert, sichtbar macht. Studios und Ateliers sind bitter umkämpfte Orte in einer immer dichter werdenden Stadt. Nicht alle, die mit Fotografie arbeiten, können auf diese Räume zurückgreifen. Die Bewerber:innen sind als temporäres Kollektiv eingeladen, den White Cube "Q18" zu transformieren, um Einblick in ihre aktuelle Arbeit und Gedanken zu geben. Die Präsentation stellt deshalb einen Work in Progress dar, ein “Zwischen Ausstellung und Atelier” und hebt auf diese Weise kollektive Prozesse mit den Fragen hervor:

Wie kann die Einzelperson zu einer gemeinsamen Zukunft beitragen?

How can we work - better together?

Kuratiert von G. Kühnhardt Alvarez

Communal Opening
Freitag, 29. Mai 2026 um 19:30 Uhr

Öffnungszeiten

Freitag 19–21 Uhr
19 Uhr: Performance von D. M. Terblanche
ab 19:30 Uhr Kollektive Eröffnung


Samstag 14–18 Uhr
ab 18 Uhr Take a Seat mit Han Vogel, Havîn Al-Sîndy und Samson Grzybek (Einlass 17:30)


Sonntag 12–15 Uhr
ab 15 Uhr Photoszene Meet-Up mit Vanessa Noppenberger

Adresse
Q18, Quartier am Hafen, Poller Kirchweg 78-90, 51105 Köln (fußläufig erreichbar von der KVB-Haltestelle Raiffeisenstraße, Linie 7)

Informationen zur Zugänglichkeit im Quartier am Hafen: stufenloser Zugang ins Q18 und stufenlose Toilette vorhanden. Barrierefrei für Rollstuhlnutzende. Die Toilette ist nicht rollstuhlgerecht. Für Rückfragen und/oder individuelle Bedarfe sprecht uns gerne via DM oder E-Mail (awareness@photoszene.de) an.