Rites de Passage
inkjet print on textiles, wood, 100 x 100 cm, 2026.


   


   



Ausgangnehmend von der Beobachtung, dass Darstellungen von arbeitenden Frauen und weiblichen Körpern innerhalb der Geschichte stark unterrepräsentiert sind, setzt sich die Fotocollage aus einzelnen Fotografien aus verschiedenen privaten und öffentlichen Archiven zusammen. Dabei werden weibliche* Netzwerk-, Organisations- und Lohnarbeit mit Beginn der Industrialisierung in Deutschland, über private Archive von sogenannten Gastarbeiter*innen aus der Türkei, Spanien, Italien und Griechenland mit Beginn der 60er Jahre bis hin zu Netzwerk-, Organisations- und Protestkulturen der 70er und späten 90er und frühen 2000er Jahre dargestellt.

Die Form erinnert an einen Fächer, der eine Betonung auf das Zyklische geschichtlicher Prozesse und persönlicher Erfahrungen legt - ebenso der Titel: er beschreibt Übergangsmomente im Leben von Frauen* und begreift neben persönlichen Erfahrungen vor allen Dingen organisatorische und kollektive Potentiale als prägend in den Lebenslinien seiner Träger*innen. 

Mit freundlicher Unterstützung des WDR, des Frauenmediaturms Köln und des Domid Dokumenationszentrums Köln. 




Abb. 1: Griechische Arbeiterinnen bei BMW beim Polieren einer Karosserie, um 1970. Domid Archiv Köln.
Hinweis: Sollten Sie sich oder eine Ihnen bekannte Person auf einer Fotografie wiedererkennen, nehmen Sie über das Kontaktforumular bitte Kontakt zu mir auf.